Druck am Nadeldrucker

3. Drucken der Lieferscheine am Nadeldrucker

Nadeldrucker sind – aus der Windows-Perspektive betrachtet – ganz normale Drucker. Bäckerei Plus! benötigt natürlich auch für Nadeldrucker einen korrekt installierten Windows-Druckertreiber. Die für das Drucken auf Nadeldruckern verwendeten Endlospapiere können – ganz wie für das Drucken mit einem oder zwei Druckern beschrieben – im Druckertreiber gewählt oder definiert werden. Üblich sind im deutschen Sprachraum 12 Zoll oder 6 Zoll hohe Blätter mit einer Breite von 240 Millimetern (Handelsbezeichnung: 12″ x 240 und 6″ x 240). Für Lieferscheine wird auch gerne halbhohes Endlospapier mit 6 Zoll Höhe und 240 Millimeter Breite gewählt. Beachten Sie, dass manche Druckertreiber für Nadeldrucker nach der Installation auf A4 eingestellt sind! Sie müssen nach der Installation in jedem Fall den Druckertreiber auf die Einstellung der richtigen Papiergröße kontrollieren!

Auf den meisten Bäcker-Lieferscheinen stehen ja weniger als 20 Lieferpositionen, dafür reichen meist 6 Zoll hohe Papiere aus, was deutlich billiger als 12-Zoll-Papier kommt. Die Handhabung kleinerer Papiergrößen ist im Lieferfahrzeug deutlich einfacher. Papier mit 6 und 12 Zoll Höhe, ohne oder mit einem Durchschlag erhalten Sie als Lagerware vom Systemhaus Predl, siehe auch Preisliste.

Bäckerei Plus! kommt mit jedem dieser Papiermaße zurecht, es liegt an Ihnen, den Rechnungs- und Lieferschein-Kopf dem Papiermaß entsprechend zu definieren. Beachten Sie, dass Nadeldrucker auch diverse mechanische Einstellmöglichkeiten besitzen. Die Vernachlässigung dieser Einstellmöglichkeiten führt fast automatisch zu Papierstau. Auch die Lagerung des Papiers in einem trockenen Raum ist wichtig. Wenn das Papier feucht wird und die Konsistenz von Klopapier angenommen hat, dann wirds mit dem Papiertransport schwierig, denn das Papier wird vom Traktor durch den Drucker gestoßen.

 

Einfachste und sicherste Ablauf-Organisation mit Lieferscheinen mit einem Durchschlag. Hier muss noch einmal wiederholt werden, dass sich die einfachste, manipulationssicherste und konfliktfreieste Form der Lieferabwicklung nur mit Lieferscheinen mit einem Durchschlag umsetzen lässt! Das läuft Schritt-für-Schritt so:

1 – im Büro werden die Lieferscheine auf Lieferscheinpapier mit einem Durchschlag gedruckt. Der etwas langsamere Druck per Nadeldrucker wird durch den Umstand wettgemacht, dass ja 2 Papiere im gleichen Durchgang gedruckt werden und nicht – wie bei Tintenstrahl- oder Laserdrucker – hintereinander! Ja, Nadeldrucker sind nicht leise, dafür aber im Betrieb weit billiger als jede andere Drucktechnologie! Außerdem sind sie haltbarer als die Drucker mit anderen Drucktechnologien. Wenn Tinte oder Toner zu Ende sind, dann gibts kein Drucken. Der Nadeldrucker druckt zwar schwächer, aber er druckt immer noch.

2 – FahrerIn liefert die Ware mit Lieferschein. Sie/Er notiert alle Mehr- oder Mindermengen sowie die Retourmengen auf dem Lieferschein. Auch Bestellmengen für nächsten Tag können am Lieferschein notiert werden. Da das Deckblatt und der Durchschlag fest verbunden sind, stehen diese Mengen-Einträge alle auch am Durchschlag exakt dort, wo sie am Original stehen.

3 – Es werden Original und Durchschlag getrennt, der Durchschlag wird dem Kunden übergeben. Nun ist DOKUMENTEN-GLEICHHEIT zwischen Ihrer Firma und dem Kunden erreicht. Einen Streit über gelieferte / zurückgenommene / bestellte Mengen und damit auch über die Rechnung und deren Bezahlung kann es nicht mehr geben!

4 – FahrerIn kommt zurück und bringt die ausgefüllten bzw ergänzten Lieferschein-Originale zurück.

5 – Die Ergänzungen, Korrekturen und Bestellungen werden in die Lieferscheine von Bäckerei Plus! eingetragen. Damit schließt sich der Kreis! Auf den Lieferscheinen steht nun exakt das, was im Computer vermerkt ist.

6 – Die Abrechnung. Wenn die Lieferscheine korrekt eingetragen sind, dann muss die Sammelrechnung stimmen!